Wenn wir nicht länger Angst vor unseren Ängsten haben,
sondern unsere Ängste liebevoll annehmen,
fangen die Schatten an sich zu verflüchtigen.
Und alles was dann bleibt ist LICHT.
Paul Ferrini
Um im Herzen zu leben und glücklich zu sein, um in jedem Augenblick das Leben so anzunehmen, wie es sich gerade entfaltet, müssen wir lernen loszulassen. Vor allem die alten Gefühls- und Verhaltensmuster gilt es loszulassen, die uns meist nur unglücklich machen. Wir verbinden unsere Kopf- und Verstandesebene mit unserem Herzen. Aus der intuitiven Ebene, der Herzebene fließen uns alle Antworten für die Fragen in unserem Leben zu.
An jeweils 10 Abenden biete ich eine Einführung in die Gesetze der Liebe von Paul Ferrini an (kurzer inhaltlicher Überblick, siehe unten). Die Einführung findet auf der Grundlage seiner Bücher statt, dazu gehören die praktischen Übungen. In kleinen Gruppen (max. 8 Personen) treffen wir uns wöchentlich in Gernsbach. In der tiefen Auseinandersetzung mit den Gesetzen der Liebe lernen wir uns selbst kennen, schauen auch auf unsere Verletzungen und auf das, was wir normalerweise verdrängen. Wir entdecken unsere Gaben und begegnen unserer Essenz. Wir beginnen für alles in unserem Leben die Verantwortung zu übernehmen. In der Gruppe unterstützen wir uns einfühlsam auf diesem Heilungsweg.
Eingebettet sind die Abende in den Affinity Prozess, den Paul Ferrini schon vor Jahren entwickelt hat. In der Gemeinschaft vertiefen wir unsere Erfahrungen und halten füreinander einen Raum, frei von Urteilen und gut gemeinten Ratschlägen, indem wir einfach da sind und mitfühlend zuhören. Wir zeigen Respekt gegenüber dem Schicksal des anderen und verbinden dies mit unserer Wertschätzung dem anderen gegenüber und dem, was diesen Augenblick für uns bereit hält. Wir vertrauen der heilenden Kraft, die sich in solchen Augenblicken zeigen kann und öffnen uns damit der bedingungslosen Liebe...
Der göttliche Funke lebt in jedem von uns und diesen göttlichen Funken, der unser innerster Kern, unsere Essenz darstellt gilt es zu nähren. Indem wir uns täglich genügend Zeit dafür nehmen, in die Stille gehen oder meditieren, kommen wir immer mehr in Kontakt mit unserem innern Kern, unserer Essenz, dem Höheren Selbst. In diesem Kontakt und der wachsenden Verbindung daraus erkennen wir die Verbundenheit mit allen Menschen und dem Universum: Wir sind EINS. Wir spüren die Gegenwart GOTTES (der QUELLE, des SEINS, des TAO oder wie immer wir dieses EINE auch benennen mögen)und verspüren Dankbarkeit für jeden Aspekt unseres Lebens.
Alle Menschen sind gleich, da wir alle aus des selben QUELLE hervorgehen. Jesus lehrt uns dies in seinem Gebot: «Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst». Das ist eine große Herausforderung, der wir uns Tag für Tag gegenüber gestellt sehen, denn wir nehmen nicht die Gleichheit wahr, sondern unsere Unterschiedlichkeit. Dennoch auf einer tiefen Ebene sind wir alle gleich. Um dies zu erkennen, gilt es unser Herz zu öffnen und all die vielen, täglichen Urteile mitfühlend zu betrachten. Wir müssen nicht gleicher Meinung sein, um uns gegenseitig wertzuschätzen und zu lieben. Liebe ist nicht an Bedingungen geknüpft!
Jeder Mensch, der uns begegnet spiegelt einen Aspekt von uns selbst wieder. Mit dieser Betrachtungsweise lernen wir ganz allmählich konsequent nach innen zu schauen. Dadurch entdecken wir unsere Persönlichkeitsanteile, die wir normalerweise verdrängen (Schattenanteile). Außerdem begegnen wir unserem inneren Kind, das im Außen verzweifelt nach Liebe und Anerkennung sucht. In der intensiven Auseinandersetzung mit unserem inneren, verwundeten und verlassenen Kind und der Zuwendung zum Kind lernen wir unseren liebevollen, spirituellen Erwachsenen zu entwickeln. Das bringt uns einen riesigen Schritt auf dem Weg zur Heilung voran.
Wir manifestieren ständig etwas, bewusst oder unbewusst. Dieses Gesetz lehrt uns gezielt unsere Bedürfnisse und Wünsche zu entdecken und sie anschließend zu erfüllen. Hier nehmen wir unsere Herzenswünsche wahr, entdecken unsere versteckten Talente und unser verborgenes Potenzial. Damit können wir diese endlich in den Alltag bringen. Das erfordert die volle Konzentration, Ausdauer und Hingabe an das, was wir hervorbringen wollen. Aber, wenn das gelingt, kommt der Mensch ins Strahlen, dann findet er den Sinn in seinem Leben.
Wenn wir die volle Verantwortung für uns übernehmen, haben wir immer die Wahl uns in jedem Augenblick neu zu entscheiden. Wir verabschieden uns von Entscheidungen, die wir treffen, weil wir sie früher schon getroffen haben oder die wir aus einer Abhängigkeit oder Sucht heraus treffen. Indem wir frei und unabhängig alleine für uns entscheiden, wertschätzen wir uns selbst und leben im Einklang mit unseren Überzeugungen. In unseren Beziehungen lernen wir authentisch zu werden und verstecken uns nicht länger hinter einer Maske. Wir hören auf so zu sein, wie andere uns gerne haben wollen. Wir reißen selbst die Mauern ein, die wir zum Schutz um uns herum aufgebaut haben. Wir gehen das große Risiko ein, ganz wir selbst zu sein.
Persönlicher und gemeinschaftlicher Heilungsweg: Während die Gesetze 1-5 uns auf unserem persönlichen Heilungsweg voranbringen, geht es in den Gesetzen 6-10 um die Heilung unserer Gemeinschaft und unserer Gesellschaft. In dem Maß, wie wir selbst Heilung erfahren haben und im Herzen leben, können wir auch andere Menschen auf ihrem Weg der Heilung begleiten und ihnen in Liebe beistehen, sie ermutigen und unterstützen.
Alle Menschen verdienen Liebe und Akzeptanz. Selbstloser Dienst am Anderen oder ehrenamtliche Arbeit, sowie Bemühungen um Frieden und soziale Gerechtigkeit begründen sich im Mitgefühl in Aktion. Wir lernen durch dieses Gesetz uns selbst treu zu bleiben und trotzdem anderen zu dienen, sei es der eigenen Familie, einer Gruppe, einer Gemeinschaft oder einer größeren Organisation. Wir begreifen uns als Hand GOTTES, durch die alles geschieht. Mitgefühl ist ein starker Ausdruck unserer Menschlichkeit: Wir sind Kanal durch den die Liebe Gottes strömt.
Wenn wir immer darauf bestehen, alles perfekt zu machen, blockieren wir unseren freien Ausdruck unserer schöpferischen Energie. Angst vor Kritik und vor Ablehnung verhindern, dass die Energie frei fließen kann. Oft sind wir selbst unser schärfster Kritiker. Die Kunst ist es nun, ein Gleichgewicht herzustellen zwischen unseren eigenen hohen Anforderungen und dem, was wir tatsächlich verwirklichen können. Während wir unsere Fähigkeiten vervollkommnen, machen wir natürlicherweise auch Fehler. Sind wir jedoch immer bereit aus diesen Fehlern zu lernen, verfeinern wir dadurch ständig unsere Fähigkeiten. Indem wir unseren Fähigkeiten und Talenten vertrauen, können wir unsere Angst vor Versagen überwinden. So erlangen wir Meisterschaft und spirituelle Vollkommenheit.
Heilung findet auf körperlicher, seelischer und emotionaler Ebene statt. Alles, was aus dem Gleichgewicht gekommen ist, kann auch wieder in Balance kommen. Wenn wir zu starr geworden sind, sei es physisch, psychisch oder emotional brauchen wir eine Krise. Krankheit und Krisen können als Weckruf der Seele verstanden werden, hin zu Veränderung und mehr Bewusstheit. Wir alle haben uns Verletzungen und Wunden auf unterschiedlichen Ebenen zugezogen. Es braucht Mut sich all diesen Wunden zu stellen, sie zu erkennen und zu heilen. Um das eigene Heilungshaus (das sind Gemeinschaften, in denen wir Liebe und Unterstützung auf unserem Heilungsweg erhalten und weitergeben) zu finden, braucht es unsere Bereitschaft sich darauf einzulassen.
Mit dem 9.Gesetz werden wir aufgefordert, uns eine Woche lang zurück zu ziehen oder evtl. an einem spirituellen Retreat teilzunehmen um noch mehr nach Innen zu gehen. In dieser Zeit können wir ganz konzentriert all das neu Gelernte vertiefen und integrieren. Durch die Abgeschiedenheit und den Verzicht auf Fernsehen, Radio oder Zeitung kommen wir leichter und stärker mit unserer Essenz in Verbindung. Jetzt kann jeder ganz bewusst die Vergangenheit, mit all ihren belastenden Emotionen und Verletzungen, und die Zukunft, mit all den vielfältigen Plänen und Zielen, einfach loslassen. Indem wir uns vollkommen dem jetzigen Augenblick zuwenden und ganz nach innen gehen, erkennen wir unsere menschliche Einzigartigkeit und erleben Augenblicke von Frieden, großer Stille und Verbundenheit. Wir ruhen in unserer Mitte, was auch immer im Außen erscheinen mag.
Dieses Gesetz entspricht dem letzten Schritt auf unserer spirituellen Reise, dem Schritt, den wir selbst jedoch nicht machen können. Dieser letzte Schritt ist ein Geschenk der Gnade, er führt uns zur Erleuchtung, zurück zur QUELLE, aus der wir hervorgangen sind. Dieser letzte Schritt führt uns von der Vielfalt zur Einheit. Zu diesem Zeitpunkt haben wir uns schon so weit von der Welt der Formen gelöst, dass die schlussendliche Hingabe an den SCHÖPFER uns nicht mehr ängstigt. Zu diesem Zeitpunkt haben wir nicht mehr das Bedürfnis Paul, Carola, etc. zu sein. Die individuelle Seele kehrt zurück in ihren URSPRUNG, zum TAO, zur ESSENZ, zur QUELLE... Die Reise ist zu Ende, die individuelle Versöhnung und Einswerdung ist vollendet.
Bewusstsein ist schöpferisch.
Du bist verantwortlich für das, was Du erschaffst
Paul Ferrini
Paul Ferrini ist Autor zahlreicher Bücher über Liebe, Vergebung und Heilung. Als spiritueller Lehrer hat er in über 35 Jahren seine Herz-zentrierte, spirituelle Arbeit entwickelt. Dadurch erkannte er was notwendig ist, um wirkliche und nachhaltige Veränderungen im menschlichen Bewusstsein und auf der Erfahrungsebene hervorzubringen. [mehr...]
Mit seinen Büchern :
stattet uns Paul Ferrini mit einer Wegbeschreibung für unsere spirituelle Reise der Heilung und Versöhnung aus. Die Gesetze der Liebe sind ein machtvolles Werkzeug, um das menschliche Bewusstsein von der Angst hin zur Liebe zu transformieren. Dazu ist es notwendig, dass wir uns nach innen wenden und unsere Spiritualität wiederbeleben.
Der Ort, von dem du gekommen bist,
ist der Ort, zu dem du zurückkehren wirst...
Paul Ferrini